ÖPNV
Tipps für das richtige Verhalten im ÖPNV im Winter
1. Mehr Zeit einplanen
Im Winter gilt: Stress vermeiden. Wer in letzter Minute zur Haltestelle sprintet, riskiert Ausrutschen und Verletzungen. Besser ist es, etwas früher loszugehen und mögliche Verzögerungen gleich mit einzuplanen – denn Schnee und Eis können den Verkehr beeinflussen.
2. Die richtige Kleidung
Festes, rutschhemmendes Schuhwerk ist bei winterlichem Wetter ein Muss. Auch gut sichtbare Kleidung hilft – idealerweise mit reflektierenden Elementen. Wer keine Reflektoren an Jacke oder Mantel hat, kann mit Anhängern an Tasche oder Rucksack nachhelfen. Sicherheit geht vor Stil.
3. Rücksicht an Haltestellen
Ein umsichtiges Verhalten an Haltestellen ist zu jeder Jahreszeit wichtig – im Winter ganz besonders. Dazu gehört:
- kein Rennen oder Drängeln
- ausreichend Abstand zur Bordsteinkante
- erst einsteigen, wenn das Fahrzeug steht
- bei Glätte besonders vorsichtig sein
- andere freundlich auf riskantes Verhalten aufmerksam machen, etwa Kinder
4. Sicher im Bus und in der Bahn
Beim Einsteigen möglichst Schnee und Matsch an den Schuhen draußen lassen – so bleiben Böden rutschfest. Auch wenn Fahrzeuge mit speziellen Matten ausgestattet sind, ist Vorsicht geboten, besonders auf Stufen. Festhalten hilft, Stürze zu vermeiden.
Wenn möglich, sollten Sitzplätze genutzt werden. Das reduziert das Verletzungsrisiko bei plötzlichen Bremsmanövern. Taschen gehören dabei nicht auf den Sitz, sondern auf den Boden oder den Schoß. Gerade ältere Fahrgäste profitieren von einem angebotenen Platz.
Für Schulkinder gilt: Ranzen beim Stehen abnehmen und zwischen die Beine stellen – das sorgt für mehr Sicherheit und Platz.
5. Aufeinander achten
Winter bedeutet auch: füreinander da sein. Ob auf dem Weg zur Haltestelle, beim Warten oder während der Fahrt – kleine Gesten können viel bewirken:
- Sitzplätze anbieten
- Halt geben bei Glätte
- Probleme im Fahrzeug dem Fahrpersonal melden
- im Ausnahmefall Fahrgemeinschaften organisieren
6. Flexibel bleiben
So ärgerlich Ausfälle oder Verspätungen auch sind – bei extremen Wetterlagen lassen sie sich manchmal nicht verhindern. Wer Alternativen im Kopf hat, kommt entspannter durch den Winter: ein anderer Weg, ein späterer Anschluss oder – wenn möglich – Homeoffice.
7. Fahrpersonal nicht ablenken
Die Fahrerinnen und Fahrer sind speziell für winterliche Bedingungen geschult und müssen sich voll auf den Verkehr konzentrieren. Gespräche oder gut gemeinte Hinweise können dabei eher stören als helfen. |